Akupunktur am Tier

Die Akupunktur ist eine sehr alte mittlerweile auch anerkannte chinesische Therapiemethode.

In Indien wurden die Nadeln schon vor mehr als 7.000 Jahren gegen Beschwerden eingesetzt.

o Qi = ist Lebensenergie

Qi ist Schutz und Abwehr des Körpers, regelt die Körperfunktionen, ist Quelle der Bewegung.

Diese Lebensenergie (Qi) fließt in der TCM (Traditionell Chinesische Medizin) durch ein großes Netz von Energieleitbahnen im Körper, diese Leitbahnen werden Meridiane genannt.

Die Meridiane stehen immer mit bestimmten Organen, Gewebebezirken und Sinnesorganen des Körpers in Verbindung.

Es gibt 12 paarig und 2 einfach angelegte Meridiane mit ihren 365 klassischen Akupunkturpunkten entlang dieser Leitbahnen

(Meridianen).

Akupunkturpunkte werden nach ihrer topographischen Lage nummeriert und benannt.

Sie besitzen Fern – oder Nahwirkung.

o Krankheit ist eine Störung dieses freien Qi Flusses

Bei einer krankhaften Veränderung kommt es zu Spannungserhöhung in diesem betroffenen Gewebe. Durch die Verbindung

mit sensorischen Nerven (Sensibilität) können diese Punkte dann schmerzhaft und druckempfindlich werden.

Schmerzhaftigkeit und Ausbreitung (Funktionsketten) nehmen bei längerem Bestehen einer Krankheit weiter zu.

Durch die Punktion bestimmter Akupunktur oder Schmerzpunkte findet eine Stimulierung des Meridians und den mit ihm

in Verbindung stehender Regionen und Segmente (Gewebe, Organe und Sinnesorgane) statt.

 

Akupunktur am Tier behandelt akute oder chronische Erkrankungen.

Bei orthopädischen Beschwerden ist die Anwendung der Akupunktur zur Schmerzbehandlung ein wichtiger

Aspekt.

Es werden bestimmte Punkte genadelt und stimuliert um so die Beschwerden zu mindern.

Ziel kann es auch sein, eine Verringerung der Medikamenteneinnahme zu bewirken.

-Das Immunsystem wird gestärkt

-Durchblutung und Stoffwechsel werden erhöht

-Schmerzhemmende Mechanismen werden aktiviert

-Muskelspannung wird gemindert

-Sehnenspindeln werden stimuliert

-Lymphabfluss wird verbessert

-Serotonin Ausschüttung erhöht

Sie findet Anwendung bei rheumatische Erkrankungen, steifen Gelenken, Bewegungseinschränkungen, verspannten

Muskeln, Bänder und Sehnenproblemen, Wirbelsäulenproblemen, Schmerzen, Ödemen und Schwellungen,

Tendinosen, HD, Spondylose, Paresen, Discopathie